Coronaarchiv

Osterbrief 2020 

„Und als der Sabbat vergangen war, kauften Maria Magdalena und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um hin zu gehen und ihn zu salben. Und sie kamen zum Grab am ersten Tag der Woche, sehr früh, als die Sonne aufging. Und sie sprachen untereinander: Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür? Und sie sahen hin und wurden gewahr, dass der Stein weggewälzt war, denn er war sehr groß.

Und sie gingen hinein in das Grab und sahen einen Jüngling zur rechten Hand sitzen, der hatte ein langes weißes Gewand an, und sie entsetzten sich. Er aber sprach zu ihnen: Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Siehe da die Stätte, wo sie ihn hinlegten. Geht aber hin und sagt seinen Jüngern und Petrus, dass er vor euch hingeht nach Galiläa: da werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat. Und sie gingen hinaus und flohen von dem Grab. Denn Zittern und Entsetzen hatte sie ergriffen. Und sie sagten niemand etwas. Denn sie fürchteten sich.“

Markusevangelium, Kapitel 16

bild ostern
Anna Grauer, "Gegenwart"

Liebes Gemeindemitglied!

„Ganz früh am Morgen, als die Sonne aufging, da kamen die Frauen zum Grab……“ Da geschah es, schreibt der Evangelist Markus. Die Zeitangabe seines Osterevangeliums weckt österliche Bilder bei uns: Ein früher Morgen, ein Vogel, der zum Tagesanbruch singt. Die Dunkelheit, die weicht. Die Helligkeit, die kommt. Das Bild „Gegenwart“ von Anna Grauer* zeigt genau solch eine Atmosphäre. Am frühen Morgen sieht man noch nicht alles. Es ist, als ob ein leichter Nebel über allem liegt. Wie durch einen Schleier sieht man die Welt.

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Wir bleiben verbunden: 

Täglich um 12:00 Uhr und um 18:00 Uhr werden die Glocken der Versöhnungskirche geläutet als Erinnerung an die Gebetszeiten, als Einladung, bei sich zu Hause zu beten und gleichzeitig gemeinsam (z.B. erst persönlich und dann das „Vater Unser“), als Zeichen des Friedens, der Verbundenheit, der Fürsorge und Gemeinschaft unter den Menschen.

Weiterhin ist das Pfarrbüro zu den üblichen Zeiten geöffnet.

Ich bin bei seelsorgerlichen Angelegenheiten unter Tel. 9613532 zu erreichen.

Für den Kirchenvorstand:
Pfarrerin Simone Bach 17.3.2020 

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Kanzelabkündigung für Sonntag 15. März 2020
von Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm

„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit” (2.Timotheus 1,7).

Liebe und Besonnenheit – was heißt das für unser Handeln gegen die Ausbreitung des Corona-Virus?

Viele von uns müssen gegenwärtig schwierige und teilweise schmerzliche Entscheidungen treffen. Welche Veranstaltungen können stattfinden? Welche müssen wir absagen? Wieviel Vorsicht ist in unseren persönlichen Beziehungen im Umgang mit andren Menschen geboten? Können wir überhaupt noch jemanden körperlich berühren? Und gerade wenn es auch um andere Menschen geht: Wie können wir das richtige Maß zwischen zuversichtlicher Gelassenheit und Leichtsinn finden?

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Der Kirchenvorstand der Evang.-Luth. Versöhnungskirche informiert:

Um mitzuhelfen, dass die Ausbreitung des Corona-Virus verlangsamt wird, um gefährdete Personengruppen zu schützen und um die Mitarbeitenden in Arztpraxen, Krankenhäusern, Apotheken und allen weiteren systemrelevanten Infrastrukturen zu unterstützen, werden in den kommenden 3 Wochen keine Gottesdienste und Andachten in der Versöhnungskirche stattfinden.

Außerdem werden alle kirchlichen Veranstaltungen und Treffen in unseren Räumen abgesagt zunächst bis zum Ende der Osterferien. Pfarrerin Bach steht für Seelsorge jederzeit zur Verfügung unter Tel. 08331 9613532.

Auch das Pfarramt ist zu den üblichen Bürozeiten geöffnet.

Wir weisen Sie gern auf Gottesdienstangebote in Fernsehen, Rundfunk und Internet hin.

Über den Aushang im Schaukasten informieren wir Sie über aktuelle Entscheidungen. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis und hoffen, dass Sie unsere Entscheidung mittragen können. Gemeinsam versuchen wir, unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden, indem wir den Empfehlungen der Behörden und Experten folgen.

Für den Kirchenvorstand
Pfarrerin Simone Bach 14.3.2020

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